Fotografie

 

Die Strassenfotografie

Fotografie, die sich ausschließlich an Orten des öffentlichen Lebens abspielt, mit dem Ziel, Passanten, Gruppen oder einzelne Menschen in Szene zu setzen. Es geht darum, den meist alltäglichen Situationen des Lebens einen Rahmen zu geben und Menschen in den Fokus zu bringen, die sonst in der Menge unter gehen würden. Der Fotograf hat dabei die markt-101Möglichkeit, anhand der vorgefundenen Situationen den Inhalt dieses Rahmens selber zu wählen und kann so auch  Motive kombinieren, die eigentlich nicht zusammen passen würden. Mit dem Mittel der Fotografie ist man in der Lage, die Gegensätze des Lebens hervorzuheben.

Nach einiger  Zeit war ich in der Lage, beim Fotografieren auf der Straße meinem Instinkt zu vertrauen. Es ist wichtig, nicht nur mit den Augen sehen zu können, sondern die Situation gut wahrnehmen zu können und zu erahnen, was sich sonst noch tun könnte, denn immer, wenn man die Kamera hebt, wird man blind für jede andere Situation. So bietet sich dem Fotografen die Möglichkeit, die Dinge des täglichen Lebens aus verschiedenen Blickwinkeln fest zu halten und so das Leben in der Straße neu zu komponieren. Es wichtig, immer wachsam zu sein, da man nie weiß, ob sich die nächste Möglichkeit zu einem Foto bietet. Ich suche dabei nach dem Alltäglichem und  zugleich dem Außergewöhnlichem.

markt-55Diese Art der Fotografie lässt sich daher im Gegensatz zu vielen anderen nicht planen, da sie von dem Unerwarteten lebt und sich nichts hervor sehen lässt. Deshalb packe ich meine Kamera so gut wie nie zurück in die Tasche, da ich jeder Zeit auf alles gefasst sein muss. Lebens aus verschiedenen Blickwinkeln fest zu halten und so das Leben in der Straße neu zu komponieren. Es wichtig, immer wachsam zu sein, da man nie weiß, ob sich die nächste Möglichkeit zu einem Foto bietet. Ich suche dabei nach dem Alltäglichem und  zugleich dem Außergewöhnlichen.

Das ist auch einer der Gründe, wieso ich Menschen so gut wie nie um die Erlaubnis zu einem Foto bitte. Natürlich kommt es auch vor, dass die Menschen nicht begeistert sind, wenn ich ihnen die Kamera ins Gesicht halte und abdrücke, doch viele beschweren sich nicht, da es in einem Zeitalter von Überwachungskameras und Handys mit der Möglichkeit Fotos zu machen, kaum noch etwas Außergewöhnliches ist, hier und da fotografiert zu werden.

Der Charakter der Fotografien bleibt dabei dokumentarisch, da die Situationen auf keinen Fall gestellt sind. Die abgelichteten Personen dokumentieren die Situation als ein anonyme Vertreter aller anderen Menschen, deren Lebensgefühl und auch der des Ortes.   je/2009

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